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Absicherung von teuren Gartenmöbeln

Der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite und mit den sommerlichen Temperaturen kommen auch wieder die Gartenmöbel raus in den Garten. Kaum aber einer fragt sich, ob die teuren Gartenmöbel auch bei Diebstahl oder Beschädigungen (z.B. bei einem sommerlichen Unwetter) in der Hausratversicherung mitversichert sind. Dabei ist die Frage durchaus berechtigt, denn nicht immer sind die teuren Gartenmöbel in den Versicherungsschutz der Hausratversicherung einbezogen.

Grundsätzlich sichert eine Hausratversicherung Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Vandalismus, Einbruchsdiebstahl und Raub ab. Im Versicherungsfall ersetzt die Hausratversicherung die Kosten für die Wiederbeschaffung einer Sache gleicher Art und Güte.

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Allerdings gibt es bei der Hausratversicherung unterschiedliche Deckungskonzepte. Ein Blick in den Versicherungsvertrag oder Anruf bei der Versicherung verrät, ob die teuren Gartenmöbel in den Versicherungsschutz einbezogen sind oder nicht. Der volle Ersatz beschädigter oder gestohlener Gartenmöbel ist nicht in jeder Hausratversicherung selbstverständlich. Vor allem wer sich beim Abschluss einer Hausratversicherung für einen günstigen Tarif entschieden hat, sollte genau hinschauen. Ein günstiger Tarif gewährleistet in der Regel nur einen Basisschutz, der viele Sachen ausschließt. Außerdem ist in vielen Standartverträgen der Hausrat nur dann versichert, wenn er sich innerhalb geschlossener Räume befindet. Bei Gartenmöbeln, die im freien stehen, entfällt daher die Voraussetzung für den Versicherungsschutz.

Vor allem bei teuren und edlen Gartenmöbeln sollten Versicherte aufpassen: Auch wenn im Versicherungsvertrag steht, dass Gartenmöbel in den Schutz einbezogen sind, oder die Versicherung dies schriftlich bestätigt, könnte der Versicherungsschutz unter Umständen nicht ausreichen. Daher ist es wichtig, auch einen Blick auf die vereinbarte Schadenssumme zu werfen. Es könnte also vorkommen, dass die Versicherung zwar den Schaden übernimmt, die Schadenssumme aber bei einem bestimmten Betrag gedeckelt ist. Das bedeutet, dass der Versicherte vor allem bei teuren und edlen Gartenmöbeln auf einem Teil der Kosten sitzen bleibt.

Ein Versicherungsvergleich im Internet kann sich lohnen, wenn die teuren Gartenmöbel in der Hausratversicherung eingeschlossen werden sollen. Hier finden sich oftmals Tarife, die die Gartenmöbel einbeziehen, aber oft das gleiche Kosten, wie Gartenmöbel ausschließende Tarife.

Quelle: Nicole Röhle, finanzen.de AG

Alle Jahre wieder…

…laufen wir in einen gigantischen Versorgungsengpaß bei Gartenmöbeln. Da wir in unserer heutigen Konsumgesellschaft gewoht sind, jedes Produkt zu jeder Zeit kaufen zu können denken wir das logischerweise auch von Gartenmöbeln. Aber Vorsicht – hier gibt es ein paar gravierende Unterschiede zu all den anderen Produkten wie Lebensmittel, Elektronik, Bücher, Kleidung etc.

Leeres Lager
...wer zu spät kommt...

Zum einen handelt es sich bei Gartenmöbeln um reine Saisonartikel, d.h. diese werden nur während eines begrenzten Zeitraumes in größerer Menge verkauft. Während früher Gartenmöbel von September bis März überhaupt nicht im Handel zu finden waren, erstreckt sich nun wenigstens die Bestellbarkeit über alle 12 Monate des Jahres. Ich verwende hier bewußt den Begriff “Bestellbarkeit”, denn die Lieferfähigkeit ist ein ganz anderes Thema; aber dazu später. Anbieter waren früher fast ausschließlich der Möbelhandel, Gartencenter und Baumärkte. Diese Branchen haben aber eine komplett andere Beschaffungslogistik wie besipielsweise der Fachhandel oder der Internethandel. Im Möbelhandel, in den Baumärkten und den Gartencentern sind Gartenmöbel auch heute noch reine Saisonartikel. Zu Beginn des Jahres wird eine entsprechend geplante Menge eines schmalen Sortiments eingekauft und auf eigens dafür vorgesehenen Flächen abverkauft – solange der Vorrat reicht. Nachbestellungen werden allenfalls – wenn überhaupt – nur bis April oder Mai getätigt, danach ist der entsprechende Artikel eben ausverkauft. Ist die Saison vorbei und vor allem beginnt die vorweihnachtliche Zeit, die ja zuweilen schon im September eingeläutet wird, werden die Flächen leergeräumt und mit Weihnachtsdekoration, Nikoläusern und Rentieren bestückt.

Im Fachhandel und im Internethandel liegen die Dinge etwas anders. Dort werden zwar ebenfalls einige Artikel aus dem angebotenem Sortiment vor Ort gelagert; da aber meist das komplette Spektrum der vertretenen Hersteller angeboten wird, ist eine vernünftige Lagerhaltung nicht möglich und nicht wirtschaftlich. Deshalb wird auf die Lagerhaltung der Hersteller zurückgegriffen und hier beginnen die Probleme.

Stellen sie sich vor, sie müssten 500 Produkte (Gartenstühle, Gartentische, Gartenbänke etc.) in Asien produzieren lassen und haben die zugegebenermaßen unlösbare Aufgabe zu erraten, welche der Produkte auf dem lokalen Markt im nächsten Jahr in welcher Größenordnung nachgefragt werden. Nicht einfach, oder? Aber genau vor dieser Problematik stehen die Händler und vor allem die Hersteller. Früher gab es eine weit geringere Produktvielfalt und die Produktion fand auch zum Teil im eigenen Lande statt. Da konnte man schnell mal einen vergriffenen Artikel nachproduzieren und noch rechtzeitig während der Saison liefern. Heute ist das schier unmöglich: ist der Artikel ausverkauft und das Lager leer, dauert es mindestens 3 Monate bis Ersatz zur Verfügung steht. Ja, warum beschafft man nicht eine ausreichende Menge? Gartenmöbel gehören, im Gegensatz zu Kleidung und Elektronik, nicht gerade zu den platzsparenden Produkten unserer Welt. Es wären also Riesenflächen nötig, um die Waren überhaupt lagern zu können. Da sauberere, beheizte Lagerflächen aber gerade in Deutschland nicht billig sind, würde dies die Produkte erheblich verteuern. Zudem stünden das halbe Jahr über die Flächen größtenteils leer. Außerdem ist der Einkaufswert auch wesentlich höher als in anderen Branchen und würde sich ebenfalls wegen der Kapitalbindung auf die Ladenpreise niederschlagen.

Aus diesem Grund versuchen die Hersteller eine sinnvolle Planung und Bevorratungswirtschaft, die sich aus der eigenen Einschätzung des Marktes und der ihrer Fachhändler, den aktuellen Trends und der zur Verfügung stehenden Ressourcen ergibt. Das klappt wie durch ein Wunder bei vielen Artikeln, aber eben nicht bei allen. In der Regel gilt hier bei Produkten der unteren Preiskategorie auch die 80:20 Regel. 80% der Produkte sind während der Saison lieferbar, 20% eben leider nicht. Bei hochwertigen Produkten verändert sich das Verhältnis teilweise bis zu 50:50. Und das Schlimmste daran: das kann bereit im März passieren.

Deshalb unser dringender Ratschlag: schieben sie ihren geplanten Gartenmöbel-Kauf nicht zulange auf. Wenn sich die ersten Frühlingsboten ankündigen, schlägt jeder zu und schon ist das Malheur passiert – die ersten Engpäße treten dann auf. Seien sie cleverer als die anderen und kaufen sie dann, wenn es noch wenige tun. Ihr Händler ist in der Regel auch gerne bereit, die Waren für sie zu lagern, bis ihre Terrasse vom Schnee befreit und der Garten bewohnbar wird. Ansonsten gilt der Spruch: …wer zu spät kommt…

Edelstahl Gartenmöbel

Edelstahl Gartenmöbel von Rausch
Edelstahl ist nicht von Natur aus pflegeleicht - auf die richtige Legierung kommt es an

Heute auf vielfachen Wunsch unserer Leser ein etwas ausführlicherer Artikel der sich mit dem Thema Edelstahl Gartenmöbel beschäftigt.

Edelstahl besteht im Wesentlichen aus den Elementen Eisen, Chrom und Nickel. Die von uns verwendete Metalllegierung nach DIN EN 10088-1, mit Werkstoff-Nr. 1.4301, gehört zu den nichtrostenden Edelstählen. Ihre Zusammensetzung wird in Normen festgelegt. Die Korrosionsbeständigkeit beruht auf einer nicht sichtbaren Chrom-Passivschicht an der Oberfläche, die sich durch Zutritt Luftsauerstoff bildet und bei Verletzung selbständig wieder aufbaut. Die Oberfläche ist glatt und porenfrei. Edelstahl rostfrei braucht keine Schutzschichten oder Überzüge. Deshalb kann auch bei härtester Beanspruchung nichts abplatzen, abblättern oder sich ablösen. Es können sich daher auch keine Nester für Schmutz und Mikroorganismen bilden. Edelstahl kann je nach seiner metallischen Struktur und Zusammensetzung magnetisch sein. Der von uns verwendete Edelstahl ist als Ausgangsmaterial nicht magnetisch. Je nach Umformgrad ändert sich aber die Metallstruktur und der Edelstahl wird magnetisch. Dies ist jedoch kein qualitativer Nachteil. Da es härtere Werkstoffe (z.B. Keramik, Stein usw.) gibt, können diese bei mechanischer Einwirkung Kratzspuren auf der Oberfläche verursachen. Eine Kratzfestigkeit ist nach heutigem Stand der Technik nicht realisierbar, und das Auftreten kleiner Kratzer und Gebrauchsspuren ist somit ein ganz natürlicher Vorgang.

Die Fertigung der Edelstahlteile durch Biegen, Stanzen, Bohren und Schweißen sollte erfolgen. Da es bei den verwendeten gehärteten Stahlwerkzeugen verschleißbedingt zu Abrieb von kleinsten Eisenpartikeln kommt, werden diese durch die Endbehandlung der Oberfläche restlos beseitigt. Dies geschieht durch das Strahlen mit Edelstahlkugeln und anschließendes Elektropolieren. Durch die elektrochemische Behandlung werden Teile der Oberfläche abgelöst und diese geglättet. Es kann zur “Wolkenbildung” an der Oberfläche kommen, die auf Gefügeveränderung durch Umformung in der Fertigung zurückzuführen ist. Je nach Lichteinfall tritt diese Erscheinung mehr oder weniger auf, solange sich die Chrom-Passivschicht noch nicht vollständig ausgebildet hat.

Reinigung ist die Entfernung von Fremdstoffen von Oberflächen. Bei regelmäßiger Reinigung und Pflege behalten Edelstahloberflächen ihr ansprechendes Aussehen. Verschmutzungen können mit wässrigen Reinigern abgelöst werden, z.B. anwendbar für Sand, Staub sowie Zucker, Salz, Honig, angetrocknete Getränke und andere Lebensmittelrückstände. Fette und Öle werden mit tensidhaltigen alkalischen und/oder sauren Reinigern abgelöst. Verwenden Sie spezielle Edelstahlreiniger, die auf ein wasserfeuchtes Putztuch gegeben und auf der Oberfläche verrieben werden. Mit klarem Wasser ist gründlich nachzuspülen, bis sämtliche Rückstände beseitigt sind. Bei der Reinigung von Edelstahl rostfrei dürfen keinesfalls normale Stahlwolle oder Stahlbürsten verwendet werden, da sich durch Abrieb Fremdrost bilden kann. Für alle Reinigungsmittel gilt, dass sie frei von Salzsäure und Chlor sein müssen.

Gelegentlich auftretender Fremdrost, der durch angerostete andere Teile oder aus Niederschlägen aus der Luft kommt, sollte sofort entfernt werden durch einfaches Abreiben oder mit einem nichtscheuernden Reinigungsmittel. Salzreiche Aerosole sind ausgesprochen aggressiv, besonders wenn auf der Oberfläche durch Verdampfen hohe Salzkonzentrationen entstehen und die Oberfläche nicht oder nur unregelmäßig, z.B. durch Regen, abgewaschen wird. Die Ablagerung von Feststoffen, z.B. von Ruß aus unvollkommen verbranntem Öl, führt generell zu beschleunigter Korrosion. Oberflächen von nichtrostendem Stahl, die der Atmosphäre ausgesetzt sind, sollten periodisch unter Benutzung eines milden Reinigungsmittels gesäubert werden, um Schmutz zu entfernen, der sich natürlich eher auf waagerechten als auf senkrechten oder auf schrägen Oberflächen ansammelt. Regelmäßiges Reinigen erhält nicht nur das saubere Erscheinungsbild des nichtrostenden Stahles, sondern verringert auch die Korrosionsgefahr durch Fremdpartikel.